Was tun bei Akne?
Pickel sind weit mehr als ein kosmetisches Problem. Allein in Österreich leiden viele Jugendliche und Erwachsene zeitweise unter Akne – oft verbunden mit Scham, Unsicherheit und einem erheblichen Leidensdruck.
Die gute Nachricht: Dank moderner Hautpflege, wirksamer Medikamente und neuer dermatologischer Behandlungsmöglichkeiten lässt sich Akne heute in den meisten Fällen gut kontrollieren. Entscheidend ist jedoch, frühzeitig die richtige Therapie einzuleiten und typische Fehler bei der Hautpflege zu vermeiden.
Was tun bei Akne? – Artikelübersicht:
- Was ist Akne?
- Wie entsteht Akne?
- Welche Formen der Akne gibt es?
- Akne oder doch etwas anderes?
- Ursachen und Risikofaktoren
- Die richtige Hautpflege bei Akne
- Medizinische Behandlungsmöglichkeiten
- Wann muss ich zum Hautarzt?
- Ernährung und Lebensstil
- Akne-Mythen im Faktencheck
- Was hilft gegen Aknenarben?
- Infotabelle: 7 Tipps für eine aknegerechte Hautpflege
- Häufig gestellte Fragen zu Akne
- Fazit
- Linktipps
Was ist Akne?
Akne zählt zu den häufigsten Hauterkrankungen weltweit. Besonders häufig tritt sie während der Pubertät auf, grundsätzlich kann sie jedoch Menschen jeden Alters betreffen. Während Jugendliche vor allem unter der sogenannten Pubertätsakne leiden, entwickeln viele Erwachsene erstmals zwischen dem 25. und 40. Lebensjahr Hautunreinheiten oder kämpfen weiterhin mit einer bereits bestehenden Akne.
Entgegen einer weit verbreiteten Annahme handelt es sich dabei nicht einfach um „Pickel“. Akne ist vielmehr eine chronisch entzündliche Erkrankung der Talgdrüsen und Haarfollikel. Mehrere Faktoren greifen dabei ineinander: Die Haut produziert übermäßig viel Talg, abgestorbene Hornzellen verstopfen die Poren, das natürliche Hautmikrobiom verändert sich und entzündliche Prozesse werden aktiviert.
Je nach Schweregrad entstehen zunächst Mitesser (Komedonen), später entzündliche Pickel, Papeln oder eitrige Pusteln. Bei schweren Verlaufsformen bilden sich schmerzhafte Knoten, die tief in der Haut liegen und ohne geeignete Behandlung dauerhafte Narben hinterlassen können.
Für viele Betroffene ist jedoch nicht nur die Haut selbst das Problem. Sichtbare Hautveränderungen im Gesicht, am Rücken oder Dekolleté beeinträchtigen häufig das Selbstwertgefühl. Gerade Jugendliche ziehen sich aus Scham zurück oder vermeiden soziale Kontakte. Deshalb sollte Akne keinesfalls als reine Schönheitsfrage abgetan werden.
Wie entsteht Akne?
Die Entstehung einer Akne ist deutlich komplexer, als viele Menschen vermuten. Dermatologen sprechen heute von einem multifaktoriellen Geschehen, bei dem mehrere biologische Prozesse gleichzeitig ablaufen.
Den Ausgangspunkt bildet meist eine gesteigerte Produktion von Talg. Verantwortlich dafür sind vor allem männliche Geschlechtshormone, die sogenannten Androgene. Sie kommen sowohl bei Männern als auch bei Frauen vor und regen die Talgdrüsen an.
Gleichzeitig verändert sich die Verhornung der Haut. Abgestorbene Hautzellen werden nicht mehr ausreichend abgestoßen, sondern sammeln sich am Ausgang der Talgdrüse. Dadurch verschließt sich die Pore – ein Mitesser entsteht.
Im Inneren der verschlossenen Talgdrüse finden Bakterien ideale Wachstumsbedingungen. Besonders das zur natürlichen Hautflora gehörende Bakterium Cutibacterium acnes kann Entzündungsprozesse fördern. Die Folge sind Rötungen, Schwellungen und die typischen entzündlichen Hautveränderungen.
Welche Formen der Akne gibt es?
Nicht jede Akne verläuft gleich. Während manche Betroffene lediglich einzelne Mitesser entwickeln, leiden andere unter großflächigen, schmerzhaften Entzündungen.
Die häufigste Form ist die Akne vulgaris, die meist während der Pubertät beginnt. Sie reicht von leichten Mitessern bis hin zu ausgeprägten entzündlichen Veränderungen.
Bei der Akne comedonica stehen überwiegend Mitesser im Vordergrund. Entzündungen sind noch wenig ausgeprägt, weshalb sich diese Form häufig gut behandeln lässt.
Die papulopustulöse Akne ist durch entzündliche Papeln und eitrige Pusteln gekennzeichnet. Viele Betroffene empfinden diese Form als besonders belastend, da die Haut sichtbar gerötet und entzündet erscheint.
Die schwerste Verlaufsform ist die Akne conglobata. Hier entstehen große, tief sitzende Knoten und Abszesse, die miteinander verbunden sein können. Ohne frühzeitige dermatologische Behandlung kommt es häufig zu ausgeprägten Narben.
Immer häufiger beobachten Dermatologen außerdem die sogenannte Erwachsenenakne (Acne tarda). Sie betrifft überwiegend Frauen ab dem dritten Lebensjahrzehnt und tritt bevorzugt im Bereich von Kinn, Unterkiefer und Hals auf.
Akne oder doch etwas anderes?
Nicht jede gerötete oder unreine Haut ist automatisch Akne. Auch andere Hauterkrankungen können Pickeln oder Pusteln ähneln, benötigen jedoch teilweise eine völlig andere Behandlung. Eine genaue Diagnose ist deshalb besonders bei länger bestehenden oder ungewöhnlichen Beschwerden wichtig.
Die Rosacea betrifft überwiegend Erwachsene und zeigt sich häufig durch anhaltende Rötungen im Gesicht, vor allem an Wangen, Nase und Stirn. Später können entzündliche Pusteln und Knötchen entstehen. Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zur Akne: Bei Rosacea fehlen meist die typischen Mitesser.
Die periorale Dermatitis, auch Mundrose genannt, äußert sich durch kleine gerötete Knötchen und Pusteln rund um Mund, Nase oder Augen. Häufig wird sie durch eine übermäßige Hautpflege oder die längerfristige Anwendung kortisonhaltiger Cremes ausgelöst. Reichhaltige Pflegeprodukte können die Beschwerden zusätzlich verstärken.
Eine Follikulitis ist eine Entzündung einzelner Haarfollikel. Die kleinen eitrigen Pusteln entstehen häufig nach der Rasur, durch Reibung oder starkes Schwitzen und unterscheiden sich in ihrer Entstehung von einer klassischen Akne.
Auch eingewachsene Haare, allergische Reaktionen oder bestimmte Medikamente können akneähnliche Hautveränderungen verursachen. Wer unter plötzlich auftretenden Hautproblemen, starken Entzündungen oder einer Verschlechterung trotz geeigneter Pflege leidet, sollte deshalb einen Hautarzt aufsuchen. Eine frühzeitige Diagnose erleichtert die Behandlung und kann dauerhafte Hautveränderungen verhindern.
Ursachen und Risikofaktoren
Die Ursachen einer Akne sind vielfältig. In den meisten Fällen kommen mehrere Faktoren zusammen.
Eine entscheidende Rolle spielt die genetische Veranlagung. Wer Eltern oder Geschwister mit ausgeprägter Akne hat, besitzt selbst ein erhöhtes Risiko. Die Vererbung beeinflusst unter anderem die Größe der Talgdrüsen, die Talgproduktion und die Entzündungsbereitschaft der Haut.
Besonders häufig beginnt Akne während der Pubertät. Die hormonellen Veränderungen führen zu einer verstärkten Aktivität der Talgdrüsen. Doch auch Schwangerschaft, Wechseljahre oder hormonelle Erkrankungen können Hautveränderungen begünstigen.
Auch Stress kann eine Rolle spielen. Chronische Belastungen beeinflussen verschiedene hormonelle Prozesse und können Entzündungsreaktionen verstärken. Viele Betroffene beobachten daher eine Verschlechterung ihres Hautbildes in besonders belastenden Lebensphasen.
Bestimmte Medikamente können ebenfalls akneähnliche Hautveränderungen auslösen. Dazu zählen unter anderem Kortisonpräparate, einige Medikamente gegen Epilepsie oder Lithium. Bei neu auftretender Akne sollte deshalb immer auch die Medikamenteneinnahme berücksichtigt werden.
Eine unzureichende Hygiene ist hingegen nicht die Ursache von Akne. Zu häufiges Waschen oder aggressive Reinigungsprodukte können die Hautbarriere sogar schädigen und Beschwerden verstärken.
Die richtige Hautpflege bei Akne
Viele Betroffene versuchen, ihre Haut besonders gründlich zu reinigen – und verschlimmern die Situation dadurch ungewollt. Aggressive Peelings, alkoholhaltige Gesichtswässer oder häufiges Waschen können die Haut reizen.
Eine sanfte und konsequente Hautpflege ist wesentlich sinnvoller. Das Gesicht sollte morgens und abends mit einem milden Reinigungsgel gereinigt werden. Anschließend empfiehlt sich eine leichte, nicht fettende Feuchtigkeitspflege.
Produkte mit der Kennzeichnung „nicht komedogen“ sind speziell darauf ausgelegt, die Poren nicht zusätzlich zu verstopfen.
Pickel sollten nicht selbst ausgedrückt werden. Dadurch können Entzündungen tiefer in die Haut gelangen und das Risiko für Narben steigt.
Auch Sonnenschutz spielt eine wichtige Rolle. Viele Akne-Medikamente machen die Haut empfindlicher gegenüber UV-Strahlung. Eine leichte Sonnencreme mit ausreichendem Lichtschutzfaktor gehört deshalb zu einer modernen Aknepflege dazu.
Medizinische Behandlungsmöglichkeiten
Die Behandlung richtet sich immer nach dem Schweregrad der Akne, dem Alter des Patienten sowie den betroffenen Hautregionen. Während leichte Formen häufig mit einer konsequenten Hautpflege und frei erhältlichen Präparaten gut kontrolliert werden können, benötigen mittelschwere und schwere Verläufe meist eine dermatologische Behandlung.
Zu den wichtigsten Wirkstoffen gehört Benzoylperoxid (BPO). Es wirkt antibakteriell, reduziert die Besiedelung der Haut mit Cutibacterium acnes und wirkt gleichzeitig entzündungshemmend. Benzoylperoxid zählt bei leichter bis mittelschwerer Akne zu den bewährten Standardtherapien.
Ebenfalls häufig eingesetzt werden Retinoide, die als Cremes oder Gele direkt auf die Haut aufgetragen werden. Sie normalisieren die Verhornung der Haut, öffnen verstopfte Poren und verhindern die Entstehung neuer Mitesser. Da die Haut zu Beginn gereizt reagieren kann, sollte die Anwendung langsam gesteigert werden. Der Behandlungserfolg zeigt sich meist erst nach mehreren Wochen.
Bei stärker entzündlicher Akne können zusätzlich lokale oder orale Antibiotika eingesetzt werden. Diese sollten jedoch möglichst zeitlich begrenzt angewendet werden, um die Entwicklung von Resistenzen zu vermeiden. Deshalb werden Antibiotika heute häufig mit anderen Wirkstoffen wie Benzoylperoxid kombiniert.
Bei Frauen kann unter bestimmten Voraussetzungen eine hormonelle Therapie sinnvoll sein. Bestimmte hormonell wirksame Medikamente können die Wirkung männlicher Hormone auf die Talgdrüsen reduzieren und dadurch das Hautbild verbessern.
Bei schwerer Akne mit ausgeprägten Entzündungen oder drohender Narbenbildung gilt Isotretinoin als besonders wirksame Therapieoption. Der Wirkstoff reduziert die Talgproduktion deutlich und greift gleichzeitig mehrere Entstehungsmechanismen der Akne an. Aufgrund möglicher Nebenwirkungen sind regelmäßige ärztliche Kontrollen notwendig.
Während der gesamten Behandlung ist Geduld entscheidend. Viele Therapien benötigen acht bis zwölf Wochen, bevor eine deutliche Verbesserung sichtbar wird. Ein vorzeitiger Abbruch führt häufig dazu, dass die Beschwerden erneut auftreten.
Wann muss ich zum Hautarzt?
Ein Termin beim Hautarzt ist besonders wichtig, wenn:
Je früher eine geeignete Behandlung beginnt, desto besser lässt sich das Risiko bleibender Narben reduzieren. |
Ernährung und Lebensstil – was ist wissenschaftlich belegt?
Über kaum ein anderes Thema gibt es bei Akne so viele Vermutungen und Mythen wie über die Ernährung. Die moderne Dermatologie betrachtet den Zusammenhang heute deutlich differenzierter.
Eine ausgewogene Ernährung kann Akne zwar nicht heilen, sie kann den Verlauf jedoch möglicherweise positiv beeinflussen. Studien weisen darauf hin, dass eine Ernährung mit vielen hochverarbeiteten Lebensmitteln und schnell verfügbaren Kohlenhydraten entzündliche Prozesse fördern kann.
Sinnvoll ist daher eine abwechslungsreiche Ernährung mit viel Gemüse, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und ausreichend Eiweiß. Auch eine ausreichende Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren kann sich günstig auf entzündliche Prozesse auswirken.
Der Zusammenhang zwischen Milchprodukten und Akne wird weiterhin untersucht. Besonders Magermilch steht im Verdacht, bei manchen Menschen Hautveränderungen zu begünstigen. Ein genereller Verzicht auf Milchprodukte wird aufgrund der aktuellen Datenlage jedoch nicht empfohlen.
Deutlich besser belegt sind die Auswirkungen von Stress, Schlafmangel und psychischer Belastung. Chronischer Stress kann hormonelle Veränderungen auslösen und Entzündungsprozesse verstärken. Viele Betroffene beobachten deshalb eine Verschlechterung ihrer Haut in besonders belastenden Lebensphasen.
Auch bei Nahrungsergänzungsmitteln ist Vorsicht geboten. Viele Produkte werden mit großen Versprechen beworben, ihre tatsächliche Wirkung bei Akne ist jedoch häufig wissenschaftlich nicht ausreichend belegt.
Akne-Mythen im Faktencheck
| Mythos | Was stimmt wirklich? |
|---|---|
| „Akne entsteht durch mangelnde Hygiene.“ | Falsch. Akne ist eine entzündliche Hauterkrankung, bei der Hormone, Talgproduktion, Hautverhornung und genetische Faktoren eine Rolle spielen. |
| „Schokolade verursacht automatisch Pickel.“ | Dafür gibt es keinen eindeutigen wissenschaftlichen Beweis. Eine ausgewogene Ernährung kann jedoch das Hautbild unterstützen. |
| „Pickel ausdrücken hilft bei der Heilung.“ | Das Gegenteil kann der Fall sein. Durch Druck können Entzündungen verstärkt und Narben begünstigt werden. |
| „Sonne heilt Akne.“ | UV-Strahlung kann kurzfristig eine Verbesserung vortäuschen, langfristig aber Hautalterung, Pigmentflecken und neue Entzündungen fördern. |
| „Akne verschwindet immer von selbst.“ | Leichte Formen können sich verbessern, unbehandelte mittelschwere oder schwere Akne kann jedoch über Jahre bestehen bleiben und Narben hinterlassen. |
Was hilft gegen Aknenarben?
Je stärker und länger Entzündungen bestehen, desto größer ist das Risiko bleibender Aknenarben. Die wichtigste Maßnahme gegen Narben ist deshalb eine frühzeitige und konsequente Behandlung der aktiven Akne.
Sind bereits Narben entstanden, stehen heute verschiedene dermatologische Verfahren zur Verfügung. Welche Methode geeignet ist, hängt von Art, Tiefe und Ausprägung der Narben ab.
Der fraktionierte Laser zählt zu den modernen Verfahren zur Verbesserung des Hautbildes. Dabei werden gezielt kleinste Hautbereiche behandelt, wodurch die körpereigene Kollagenbildung angeregt wird.
Auch das Microneedling kann die Hautstruktur verbessern. Feinste Nadeln setzen kontrollierte Reize und fördern dadurch Regenerationsprozesse im Bindegewebe.
Weitere Möglichkeiten sind chemische Peelings, spezielle Schleifverfahren oder in ausgewählten Fällen Unterspritzungen. Wichtig ist jedoch: Keine Behandlung kann Narben vollständig verschwinden lassen. Ziel ist eine deutliche Verbesserung des Hautbildes.
Infotabelle: 7 Tipps für eine aknegerechte Hautpflege
| Tipp | Warum er sinnvoll ist |
|---|---|
| 1. Zweimal täglich reinigen | Milde Reinigung entfernt überschüssigen Talg, ohne die Hautschutzbarriere zu zerstören. |
| 2. Nicht komedogene Pflege verwenden | Verhindert zusätzliche Verstopfungen der Poren. |
| 3. Pickel nicht ausdrücken | Reduziert das Risiko von Entzündungen und Narben. |
| 4. Sonnenschutz verwenden | Schützt vor Pigmentflecken und lichtbedingten Hautschäden. |
| 5. Geduld haben | Viele Therapien benötigen mehrere Wochen bis zum Erfolg. |
| 6. Geeignete Kosmetik wählen | Ölfreie Produkte belasten die Haut weniger. |
| 7. Frühzeitig behandeln lassen | Eine rechtzeitige Therapie kann Narben verhindern. |
Häufig gestellte Fragen zu Akne
Kann Akne auch Erwachsene betreffen?
Ja. Erwachsenenakne tritt häufig zwischen dem 25. und 40. Lebensjahr auf und betrifft besonders häufig Frauen. Hormone und Stress können dabei eine Rolle spielen.
Hilft häufiges Waschen gegen Pickel?
Nein. Zu häufiges Waschen kann die Haut reizen und die Beschwerden verstärken. Eine sanfte Reinigung morgens und abends ist ausreichend.
Sollte man Pickel ausdrücken?
Nein. Dadurch können Entzündungen tiefer in die Haut gelangen und Narben entstehen.
Kann Ernährung Akne beeinflussen?
Eine einzelne Ursache gibt es nicht. Eine ausgewogene Ernährung kann jedoch entzündliche Prozesse im Körper positiv beeinflussen.
Wann sollte ich professionelle Hilfe suchen?
Bei starken Entzündungen, Narbenbildung oder fehlender Besserung durch frei erhältliche Produkte ist eine dermatologische Abklärung sinnvoll.
Fazit
Akne ist eine medizinisch gut behandelbare Hauterkrankung und kein persönliches Versagen. Moderne Therapien ermöglichen heute eine deutliche Verbesserung des Hautbildes und können das Risiko dauerhafter Narben erheblich reduzieren.
Entscheidend sind eine frühzeitige Behandlung, eine passende Hautpflege und realistische Erwartungen. Mit Geduld und einer individuell abgestimmten Therapie gelingt es den meisten Betroffenen, ihre Akne erfolgreich zu kontrollieren und damit auch die Lebensqualität deutlich zu verbessern.
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Quellen:
¹ Acne vulgaris bei Jugendlichen und Erwachsenen (PDF;
Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft)
² New Acne Therapies and Updates on Use of Spironolactone and Isotretinoin: A Narrative Review (Han JJ et al. in Dermatol Ther (Heidelb). 2021 Feb;11(1):79-91.) PMID: 33409936
³ Rosacea: Ursache, Behandlung und Pflege (gesund.co.at)
– Sanfte Hautreinigung: Ein umfassender Leitfaden
– Die wichtigsten Laborwerte und ihre Bedeutung
– Richtig schminken und die Haut schonen
– Ätherische Öle
